Wenn der Wein mal alle ist – der Milchkaffee

In vielen Ländern wird der Milchkaffee am Morgen genossen. Er ist für viele der ideale Muntermacher. Durch den hohen Milchanteil wird der bittere Geschmack des Kaffees überdeckt, trotzdem bleibt die Wirkung des Kaffees erhalten.

Der Milchkaffee hat die unterschiedlichsten Namen. In Italien heißt er Caffé Latte, in Frankreich Café au lait, in Spanien trinkt man Milchkaffee unter dem Namen Café con leche und in Portugal gibt es eine Art von Milchkaffee, die man als Galão bezeichnet.

So unterschiedlich wie die Namen so unterschiedlich ist auch die Zubereitungsart. Die meisten Milchkaffees werden auf der Grundlage von Espresso bereitet. In Frankreich stellt man den Milchkaffee am einfachsten her: Er besteht dort zur Hälfte aus heißer Milch und zur Hälfte aus Kaffee. Oft gibt es dazu ein Baguette oder ein Croissant. Das ist das typische Bild, welches wir vor den Augen haben, wenn wir an ein Bistro in Frankreich denken: ein Mensch, der einen Milchkaffee vor sich stehen hat, in welchen er sein Croissant tunkt. Dazu liest er die Tageszeitung. Der Café au lait wird in Frankreich fast ausschließlich am Morgen genossen.

In Italien wird der Milchkaffee, welcher dort unter der Bezeichnung Caffé Latte erhältlich ist, ebenfalls gern zum Frühstück getrunken. Die Italiener nehmen für die Zubereitung einen doppelten Espresso, der mit heißer Milch aufgefüllt wird.

In Spanien und Portugal ist die Basis des Milchkaffees gleichfalls Espresso. In Portugal wird er fast genauso hergestellt wie in Italien, in Spanien dagegen nimmt man zwar auch Espresso und Milch, dort ist es allerdings Tradition, einen doppelten Espresso in einer Tasse zu servieren und dazu Milchschaum zu reichen. Der Gast stellt sich seinen Milchkaffee selber her. Das Mischverhältnis beträgt 1:1.

In manchen Ländern erhält man als weitere Variante Milchkaffee mit gesüßter Milch. Aber egal, wie man seinen Milchkaffee genießt, die einzigartige Mischung zwischen Milch und Kaffee macht den Milchkaffee so beliebt.

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