Mein erster selbstgemachter Wein

Ich trinke schon immer gern Rotwein. Momentan trinke ich jeden Abend nach der Arbeit ein Gläschen. Viele meinen vielleicht, dass das schon eine leichte Alkoholsucht sei, aber das sehe ich nicht so. Denn immer wieder liest man, dass ein Gläschen Wein den Kreislauf ankurbelt und vor Herzkrankheiten schützt und dem kann ich absolut zustimmen. Mehr als ein Glas wird es ja auch nie, sodass ich meinen Genuss in Grenzen halte. Da ich aber so ein Weinliebhaber bin, wollte ich den Wein selber machen. Denn dann schmeckt er bestimmt noch viel besser.

Also pflanzte ich in meinem Garten eine Weinpflanze an die Hauswand entlang einer Pergola an. Die Wand liegt auf der Südseite und wird so fast den ganzen Tag von Sonne bestrahlt. Das ist für den Wein besonders wichtig. Ich hatte mich vorher genauestens informiert, damit der eigene Weinanbau auch kein Reinfall ist. Ich habe gelernt, dass man Wein nicht zu oft gießen darf und dass er das warme Klima liebt. Ich musste zudem immer mal die Pflanzen schneiden, damit überall genügend Sonnenlicht ankommt und sich kein Schimmel bildet.

Und dann im Herbst war es endlich so weit, ich konnte die Trauben ernten. Ich muss ja zugeben, einige habe ich gleich so vernascht und manche nur in Saft verwandelt, doch ich wollte ja Wein. Also presste ich viele Trauben durch eine Weinpressmaschine, die ich im Garten stehen hab, setzte dann etwas Hefe und Zucker hinzu, füllte das Ganze in Flaschen ab und wartete. Der letzte Schritt gefiel mir nicht ganz so. Doch als ich dann nach einer ganzen Zeit die erste Weinflasche öffnen konnte, war ich sehr begeistert. Der Wein schmeckte einfach köstlich. Ob das nun da ran lag, dass ich ihn selbst hergestellt hatte oder einfach perfekte Trauben hatte, kann ich nicht sagen. Und ob nun gekauft oder selbst hergestellt, mein Gläschen Wein am Abend muss einfach sein!

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